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EU: Alles eine Frage des Vertrauens?

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EU: Alles eine Frage des Vertrauens?

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Die Wirtschafts- und Haushaltspolitik der 17 Eurostaaten soll stärker beaufsichtigt werden. Sie treffen sich künftig zwei Mal pro Jahr unter der Leitung von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, um Strategien festzulegen.

Jose Manuel Barroso, der Präsident der EU-Kommission, schien zufrieden: “Ich habe der Kommission vor zwei Wochen den Plan für Stabilität und Wachstum unterbreitet, er sah Maßnahmen in fünf wichtigen Bereichen vor. Ich habe damals betont, dass Europa eine schlüssige Lösung für die Schuldenkrise finden muss und ich denke, dass wir jetzt einen Weg gefunden haben.”

IWF-Chefin Christine Lagarde sparte nicht an Lob: “Die Beteiligung des privaten Sektors in Griechenland ist sehr stark. Alle Mitglieder der EU haben sich auf eine Rekapitalisierung der Banken geeinigt. Und die Schlagkraft des Euro-Rettungsfond EFSF wurde vervielfacht. Das erhöht die Widerstandfähigkeit Europas gegen eine Ansteckungsgefahr. Und die Politiker haben sich auf einen gemeinsamen Kurs und eine bessere Wirtschafts- und Haushaltspolitik geeinigt. Das ist erfreulich.”

Der scheidende Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, betonte, man müsse die Maßnahmen so schnell wie möglich umsetzen und letztendlich käme es auf Vertrauen an.