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"Black Gold" eröffnet das internationale Doha Tribeca Filmfestival

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"Black Gold" eröffnet das internationale Doha Tribeca Filmfestival

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Um Macht, Liebe und Rivalität dreht sich “Black Gold”, der neue Streifen des Franzosen Jean-Jacques Annaud. Der Film mit Antonio Banderas, Freida Pinto und Tahar Rahim spielt in den 30er Jahren in einem Wüstenstaat am persischen Golf, unmittelbar vor dem Beginn des Öl-Booms. Er erzählt auch vom Aufstieg eines jungen Stammesfürsten, der versucht, die verschiedenen Clans des Königreichs zu vereinen.

“Black Gold” war der Eröffnungsfilm des diesjährigen internationalen Doha Tribeca Filmfestivals in der Hauptstadt des Emirats Katar. Er wurde zum Teil auch dort gedreht. Jean-Jacques Annaud und Antonio Banderas waren bei der Premiere nicht anwesend, dafür der Brite Mark Strong: “Es ist wunderbar, den Film hier vorzustellen, nicht nur, weil er hier gedreht wurde, sondern auch, weil es ein großartiger Film über die arabische Welt ist, ich fühle mich geehrt.”

Ebenfalls Doha mit dabei war die libanesische Schauspielerin und Regisseurin Nadine Labaki mit ihrem Film “Et maintenant, on va où”. Er erzählt vom Mut libanesischer Frauen, die ihr Dorf vor dem Aufkeimen der Gewalt schützen wollen und deswegen versuchen, ihre Ehemänner mit allen Mitteln vom religiösen Streit abzulenken. Um Frauenpower ging es bereits in Labakis Spielfilmdebut “Caramel”. Warum ist die Perspektive der Frauen so wichtig in ihrem Werk? “Ganz einfach: Weil ich selbst eine Frau bin!”, sagt Labaki. “Da ist es ganz natürlich, dass ich über Frauen spreche. Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst, die ich als Frau und Mutter für die Gemeinschaft trage. Ich kann die Gesellschaft verändern.” Der Film über die mutigen Frauen war auf den Festivals in Cannes und Toronto zu sehen und ist der libanesische Anwärter auf den Auslandsoscar 2011.