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Saab in letzter Sekunde gerettet

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Saab in letzter Sekunde gerettet

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Saab hat die drohende Pleite in allerletzter Sekunde abgewendet. Der schwächelnde Autobauer kommt in chinesische Hand. Die Unternehmen Youngman und Pang Da kaufen das schwedische Unternehmen für 100 Millionen Euro. Doch mit dem Kaufpreis ist es nicht getan. Saab schuldet Zulieferern 150 Millionen Euro.

Noch ist der Deal nicht perfekt: Bedingung ist nach Unternehmensangaben, dass der unter Gläubigerschutz bereits begonnene Umbau von Saab fortgesetzt wird. Auch müssen die zuständigen Behörden dem Kauf zustimmen. Das könne bis zu acht Wochern dauern, hieß es.

Die Lage ist prekär: Im Stammwerk Trollhättan mit 3500 Beschäftigten stehen die Bänder schon seit April aus Geldmangel still. Zuletzt konnten auch keine Gehälter mehr gezahlt werden.

Schwedens traditionsreiche PKW-Industrie ist nun völlig in chinesischer Hand. Bereits im Vorjahr wurde Volvo von Geely übernommen. Der Konzern schreibt seither wieder schwarze Zahlen und baut die Produktion aus.