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Zwanzig Jahre Haft für tödliche Schüsse eines Kaukasiers auf russischen Fußballfan

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Zwanzig Jahre Haft für tödliche Schüsse eines Kaukasiers auf russischen Fußballfan

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Für tödliche Schüsse auf einen russischen Fußballfan muss ein Mann aus dem Nordkaukasus für 20 Jahre ins Gefängnis. Er war für schuldig befunden worden, Ende 2010 nach einem Spiel des Vereins Spartak Moskau ein Mitglied eines Spartak-Fanclubs erschossen zu haben. Fünf ebenfalls kaukasische Mitangeklagte verurteilte das Gericht in Moskau zu Haftstrafen von jeweils fünf Jahren. Sie hatten sich mit einer Gruppe von Fußballfans um ein Taxi gestritten, als die Schüsse fielen. Der Verurteilte hatte Notwehr geltend gemacht.
 
Die Bluttat hatte in Moskau und anderen Städten tagelange Ausschreitungen zwischen Ultranationalisten und Kaukasiern ausgelöst. Bei Protesten vor dem Kreml riefen russische Jugendliche Nazi-Parolen und attackierten junge Muslime.
 
 
2018 richtet Russland als erstes osteuropäisches Land die Fußball-Weltmeisterschaft aus.
 
 
mit afp, Reuters, dpa