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Kirgistan: Atambajew erklärt sich zum Wahlgewinner

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Kirgistan: Atambajew erklärt sich zum Wahlgewinner

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In Kirgistan hat sich der prorussische Regierungschef Almasbek Atambajew zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklären lassen. Nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Wahlkreise habe Atambajew fast 65 Prozent der Stimmen, so sein Wahlbüro. Das entspreche mehr als einer Million Stimmen – von gut 3,3 Millionen Wahlberechtigten. “Das reicht für einen Gewinn im ersten Wahlgang,” hieß es.

Einspruch von Adachan Madumarow:

“Wir haben gesagt, dass wir alle Patrioten der Kirgisischen Republik sind, und wenn das faire und transparente Wahlen wären, würden wir sie anerkennen – egal mit welchem Ergebnis. Aber bei der Gesetzlosigkeit, die wir heute sehen, halten wir uns bereit, jede einzelne Stimme zu schützen.”

Madumarow, einer von 16 Kandidaten, gilt als Vertrauter des vor anderthalb Jahren gestützten autoritären Staatschefs Kurmanbek Bakijew.

Die Wahl wurde von rund 800 internationalen Beobachtern kontrolliert, sie werden sich zum Ablauf äußern.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte im Vorfeld eine Behinderung ausländischer Medien kritisiert.

mit dpa, afp