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OECD senkt Wachstumsaussichten für die Eurozone

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OECD senkt Wachstumsaussichten für die Eurozone

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Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft: Die OECD hat ihre Wachstumsprognosen sowohl für die Eurozone als auch für die USA deutlich nach unten korrigiert. Die Unsicherheiten hinsichtlich der europäischen Schuldenkrise hätten dramatisch zugenommen, so die Begründung. Griechenland stehe nach wie vor am Rand einer Staatspleite, dazu kämen Krisenländer wie Portugal oder Spanien, deren Wirtschaft nicht in Schwung kommen will.

In der Eurozone erwartet die OECD 2012 ein Wachstum von nur mehr 0,3 Prozent. Allerdings könnte sich dieser Wert verbessern, wenn die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels effektiv umgesetzt würden, hieß es. Nicht viel besser sieht es für die US-Wirtschaft aus: Hier werden nur mehr 1,8 Prozent Wachstum erwartet. Im Mai hatte die OECD der weltgrößten Voklkswirtschaft noch ein Plus von 3,1 Prozent vorhergesagt. Erst 2013, so meinen die Experten, wird die Wirtschaft dies- und jenseits des Atlantik wieder etwas an Fahrt gewinnen.