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Auf den Tag genau vor 54 Jahren: Hündin Laika im Weltall

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Auf den Tag genau vor 54 Jahren: Hündin Laika im Weltall

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Am 3. November 1957 wird Straßenhündin Laika mit der sowjetischen Rakete Sputnik 2 als erstes Säugetier in die Umlaufbahn um die Erde und damit ins All geschickt. Laika – was auf Deutsch etwa “Kläffer” bedeutet – war streunend in Moskau aufgegriffen worden. Der etwa sechs Kilo schwere Mischlingshund wurde durch ein spezielles Training auf das Überleben in einem engen Raum vorbereitet und darauf, sich von einem speziellen Gel zu ernähren. Die Mission Sputnik 2 galt als ein Erfolg der sowjetischen Raumfahrt und als bahnbrechend dafür, dass Hunde und auch Menschen im All überleben können. Doch Hündin Laika ist vermutlich nach wenigen Stunden im All gestorben, offenbar wurde es durch einen technischen Fehler zu heiß in der Raumsonde – vielleicht starb sie auch an Stress. Da der Tod der Hündin offenbar einkalkuliert worden war, löste die Mission Sputnik 2 auch eine Diskussion über Tierversuche aus. In Gedenken an Laika wurde sie auf Briefmarken abgebildet, auch Schokoladen und Zigaretten wurden nach einem der berühmtesten Hunde der Welt benannt.

Auch an einem 3. November: Panama erreicht seine Unabhängigkeit von Kolumbien (1903), Der erste Godzilla-Film wird in Japan aufgeführt (1954), Bill Clinton wird zum 42. US-Präsident gewählt (1992).

Am 3. November geboren: Andre Malraux (1901-1976), Charles Bronson (1921-2003), Dieter Wellershoff (1925), John Barry (1933-2011), Eva Renzi (1944-2005), Gerd Müller (1945), Lulu (1948), Roseanne Barr (1952), Dolph Lundgren (1957), Robert Miles (1969).