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Coming home - für die letzten US-Soldaten aus dem Irak

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Coming home - für die letzten US-Soldaten aus dem Irak

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Going home. Im Irak hat nun definitiv der Abzug der letzten amerikanischen Einheiten begonnen.

Diese GI´s ziehen ab vom Luftwaffenstützpunkt

Al Assad, das ist der größte überhaupt, den die US-Streitkräfte im Irak unterhalten. 40 000 Männer und Frauen in Uniform kehren von hier aus heim in die USA. Einer von ihnen ist, Nick Laiola, der zwei Irakeinsätze nunmehr glücklich hinter sich hat. Er sagt: “Ich bin wirklich froh über diese Erfahrung.

Ich habe mit vielen interessannten Menschen zusammengearbeitet. Mit meinem Team hatte ich eine gute kameradschaftliche Zeit, dabei habe ich einige enge Freunde gefunden. “

Für die Armee der Vereinigten Staaten ist dies eine Aktion ohne Beispiel. Es gab Rückzüge nach Siegen nach beiden Weltkriegen aus Europa, es gab die Flucht aus Vietnam. Dass nun wie hier im Irak mit militärisch präziser Planung rund ein Dutzend Stützpunkte geräumt werden, ohne dass das eigentliche Kriegsziel erreicht wurde, das wird nun 8 Jahre und 9 Monate nach dem Einmarsch erstmalig exerziert.

Für die Soldatin Jasamin Serret ist es ihr größter Erfolg, dass sie ein verändertes Land verlässt. Mit dem guten Gefühl, Teil der Geschichte zu sein und zu wissen, dass sie einen stabiler gewordenen Irak verlässt.

Die entsprechenden Befehle hatte Präsident Barack Obama am 21. Oktober verkündet. Damit erfüllt er nun sein Wahlversprechen.

Barack Obama wörtlich:“Ich kann verkünden, dass der Rest unserer Truppen wie versprochen bis zum Jahresende heimkommen wird. Nach fast 9 Jahren ist der Irakkrieg damit beendet.”

Sie waren bis zu 176.000, die amerikanischen Truppen in diesem Krieg. Mehr als 4.400 kehrten in Zinksärgen heim. Die offizielle Verwundetenzahl von 32.000 sagt nichts über die in Kriegen unvermeidlichen Langzeit- und Spätschäden, über die Traumata.

Coming home.