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Erzbischof von Canterbury will Robin-Hood-Steuer

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Erzbischof von Canterbury will Robin-Hood-Steuer

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Unter dem Eindruck der finanzmarktkritischen Occupy-Bewegung in London hat sich das Oberhaupt der Church of England, Erzbischof Robin Williams, für eine sogenannte Robin-Hood-Steuer ausgesprochen, also eine Finanztransaktionssteuer.

In der Financial Times bezeichnete Williams die Proteste als Ausdruck einer weitverbreiteten und tiefen Verbitterung über das Finanz-Establishment.

Williams forderte eine ehrliche und offene Diskussion über die Besteuerung von Finanzgeschäften.

Ein Ziel von Williams Solidaritätsbekundung mit den Demonstranten vor dem Londoner Gotteshaus ist es auch, eine friedliche Lösung für das Protestcamp zu finden, das sich für die Kathderale zu einem massiven und letztlich finanziellen Problem entwickelt hat.

Zwischenzeitlich wurde erwogen, das Lager aufzulösen, aus Angst vor einem gewalttätigen Vorgehen gegen die Demonstranten traten zwei hochrangige Kirchenmänner zurück. Inzwischen hat die Kirchenleitung von einem juristischen Vorgehen abgesehen.