Eilmeldung

Eilmeldung

Papandreou kämpft ums Überleben

Sie lesen gerade:

Papandreou kämpft ums Überleben

Schriftgrösse Aa Aa

Der griechische Ministerpräsident Georgis Papandreou kämpft ums politische Überleben. Er stimmte Verhandlungen zur Bildung einer Übergangsregierung zu. Sollten sich Regierung und Opposition einigen, könnte das umstrittene Referendum abgesagt werden.

Bei einer Rede vor der sozialistischen Fraktion begrüßte er die Bereitschaft der konservativen Nea Dimokratia, dem neuen Hilfsprogramm zuzustimmen. Er unterstrich zudem, der einzige Weg für Griechenland in der Eurozone zu bleiben, sei die Einhaltung der Vereinbarungen mit den Partnern in der EU.

Papandreou hatte zuletzt zunehmend Gegenwind auch in den eigenen Reihen verspürt. Er forderte seine Abgeordneten auf, morgen seiner Regierung das Vertrauen auszusprechen.

Auch von Seiten der EU ist der Druck auf Papandreou immens. Auf seine Ankündigung, sein Volk über das Hilfspaket abstimmen zu lassen, hatte die EU verstimmt reagiert. Eine Überweisung von acht Milliarden Euro wurde eingefroren.

Lesen Sie auch:
 
Trichet: Eurozone stabil, nur einige Mitglieder müssen Kurs korrigieren

Papandreou und das griechische Drama

Im Fokus: der europäische Schulden-Deal