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Syrien: Blutvergießen geht weiter

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Syrien: Blutvergießen geht weiter

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In Syrien geht die Regierung von Präsident Baschar al-Assad weiter gewaltsam gegen Regimegegner vor. In der Protesthochburg Homs töteten Soldaten nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens 20 Menschen. Die Soldaten hätten von Panzern aus in die Menge geschossen, heißt es. Die erneuten Angriffe kamen nur einen Tag nach einer Vereinbarung der Assad-Regierung mit der Arabischen Liga, in der ein Gewaltverzicht abgemacht worden war.

Mohamad Salman, Chef der oppositionellen Nationalen Initiative für Demokratie appellierte an die Regierung in Damaskus:

“Wir von der Nationalen Initiative rufen die Regierung auf, die Vereinbarung ernsthaft umzusetzen und mit uns an der Lösung dieser Krise zu arbeiten. Wir rufen außerdem alle Oppositionsparteien dazu auf, einheitlich zu handeln und zusammenzuarbeiten, damit diese Vereinbarung gelingt.”

Laut der Abmachung mit der Arabischen Liga sollte das Militär sich aus den Städten abziehen, mutmaßliche Regimegegner sollten aus der Haft kommen und arabische Beobachter ins Land gelassen werden.