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Wahlkampf in Spanien geht in heiße Phase

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Wahlkampf in Spanien geht in heiße Phase

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In Spanien hat am Donnerstag offiziell der Wahlkampf für die vorgezogenen Parlamentswahlen am 20. November begonnen. Oppositionsführer Mariano Rajoy von der konservativen Volkspartei liegt in den Meinungsumfragen rund 15 Prozent vor den regierenden Sozialisten. Für die tritt der frühere Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba an.

Die Wirtschaftskrise und die unpopuläre Sparpolitik sind eine schwere Hypothek für die Sozialisten. Viele enttäuschte Wähler der Sozialisten werden diesmal wohl für die Linkspartei Izquierda Unida stimmen.

Wegen der Wirtschaftskrise droht Spanien nun sein Ziel, in diesem Jahr das Haushaltsdefizit auf 6,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken, zu verfehlen. Die Zentralbank forderte am Donnerstag weitere Sparmaßnahmen. Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist infolge der Krise bereits auf ein Rekordniveau gestiegen.