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Berlusconi kämpft um Parlamentsmehrheit

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Berlusconi kämpft um Parlamentsmehrheit

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Der stark geschwächte italienische Regierungschef Silvio Berlusconi muss um eine Parlamentsmehrheit für seine Anti-Krisen-Maßnahmen kämpfen. Die Umsetzung der Maßnahmen hatte er auf dem G20-Gipfel in Cannes zugesagt. Nach dem Austritt von zwei Abgeordneten aus seiner Partei PdL (Volk der Freiheit) hat er im Abgeordnetenhaus derzeit keine absolute Mehrheit mehr. In Rom hält die Debatte um Neuwahlen an.

Italien ist hochverschuldet und steht unter massivem Druck der Finanzmärkte un der EU.

Die neuen Anti-Krisen-Maßnahmen will Berlusconi wie gewohnt mit einem Vertrauensvotum durchboxen.

Italien gilt als nächster Wackelkandidat in der Euro-Gruppe aufgrund seiner hohen Gesamt-Schuldenlast von 120 Prozent der Wirtschaftsleistung sowie eines geringen Wirtschaftswachstums. Im Gegensatz zu anderen Krisenländern ist Italien aber überwiegend bei inländischen Geldgebern verschuldet. Zudem gilt die Wirtschaft grundsätzlich als solide.