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Japanische Regierung will Tepco unterstützen

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Japanische Regierung will Tepco unterstützen

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Der Betreiber des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima ist in Folge des Nuklearunfalls im ersten Geschäftshalbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Wie Tepco bekanntgab, fiel zwischen April und September unter dem Strich ein Fehlbetrag von umgerechnet fast sechs Milliarden Euro an.

Die japanische Regierung segnete derweil Pläne ab, Tepco mit mehr als umgerechnet acht Milliarden Euro unter die Arme zu greifen. Der zuständige Minister Goshi Hosono erklärte, diese Hilfen seien notwendig, damit das Unternehmen die massiven Entschädigungszahlungen an die Leidtragenden des Atomunfalls leisten könne.

Das AKW Fukushima war bei dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März beschädigt worden. Tepco war dabei als Betreiber stark in die Kritik geraten.

Dem Konzern wurde vorgeworfen, die Öffentlichkeit nur unzureichend über die Vorgänge in den havarierten Reaktoren informiert zu haben.