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"Romeo und Julia" unter dem Einfluss der Hormone

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"Romeo und Julia" unter dem Einfluss der Hormone

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Das Wiener Burgtheater zeigt Shakespeares berühmtes Liebesdrama Romeo und Julia in einer Neuinszenierung von David Bösch. Der deutsche Jungregisseur rührt in seiner stark verdichteten Fassung nicht an der Substanz, er bringt sie radikal auf den Punkt: Zwei Teenager träumen von der großen Liebe, naiv, gutgläubig, ohne zu wissen, was sie sich davon erwarten. Eine Geschichte, die heute genau so beginnen könnte wie zu Zeiten der Renaissance in Verona. Der Text basiert auf der Übersetzung von Thomas Brasch. Puristen seien gewarnt, der berühmte Balkon ist hier eine gläserne Fahrstuhlkabine, der bekannte Satz “Es war die Nachtigall und nicht die Lerche” wurde gestrichen.