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G20-Staaten beschließen Überwachung Italiens durch IWF

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G20-Staaten beschließen Überwachung Italiens durch IWF

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Der Internationale Währungsfonds wurde im Schatten der Euro-Schuldenkrise in Cannes deutlich bestärkt. Nicht nur Italien wird in Zukunft unter IWF-Aufsicht gestellt, die G20-Staaten wollen, dass der Fonds zukünftig Liquiditäten schneller bereit stellen kann. Das Ziel steht fest, IWF-Chefin Christine Lagarde erklärte dazu:

“Die Mitgliedsstaaten sagen, sie werden alles dafür tun, um die Kapital-Ressourcen zu stärken, damit der IWF im Falle einer Krise ausreichend ausgestattet ist.”

Italien könnte nach der neuen Regelung 45 Milliarden Euro vom IWF-Fonds bekommen. US-Präsident Barack Obama hat unterdessen Europa sein Vertrauen ausgesprochen. In einem Interview mit dem französischen Fernsehen lobte er die Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischem Präsidenten Nicolas Sarkozy: “Nicolas ist ein Verhandlungspartner der immer offen für Neues ist, der sich engagiert und mit viel Energie an die Sache ran geht. Egal, ob es um Wirtschafts- oder Sicherheitsthemen geht, er ist immer ein außerordentlich wertvoller Gesprächspartner.”

Sarkozy wurde nach dem Interview von den oppositionellen Sozialisten scharf kritisiert. Er soll den TV-Auftritt als Wahlkampf für die im Frühjahr stattfindende Präsidentschaftswahl in Szene gesetzt haben.