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Ungewöhnliche Rettung chinesischer Bergleute

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Ungewöhnliche Rettung chinesischer Bergleute

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In China sind 45 Bergleute fast zwei Tage nach

einem schweren Grubenunglück lebend wieder ans Tageslicht gekommen. Sie waren 40 Stunden lang unter Tage verschüttet. Acht Kumpel waren

bei dem Einsturz in der Qianqiu-Grube in Sanmenxia (Provinz Henan) am Donnerstag ums Leben gekommen.

Rettungsmannschaften konnten die

eingeschlossenen Bergleute aus einem 780 Meter tiefen Schacht bergen.

Die Arbeiter hatten seit dem Unglück in völliger Finsternis ausgeharrt.

Gut 20 waren in den vergangenen Tagen befreit worden.

Ein Geretteter ist erleichtert:

“Meine Beine tun mir weh. Aber laufen kann ich.”

China bezieht 70 Prozent seines wachsenden Energiebedarfs aus Kohle. Das Land ist deshalb die Nummer eins beim Ausstoß von Treibhausgasen – und bei Grubenunglücken. Nach offiziellen Zahlen sterben dadurch sechs Bergleute pro Tag.

mit AP, BBCnews, dpa