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Eid al-Adha: Ägyptens Muslime feiern sich selbst

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Eid al-Adha: Ägyptens Muslime feiern sich selbst

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Es ist der höchste Feiertag im Islam – und Ägyptens Muslime begehen ihn zum erstenmal ohne Hosni Mubarak – Eid al-Adha.
 
Ein Schaf kostet in Ägypten umgerechnet etwa 200 Euro. Wer sich das leisten kann, schlachtet eins, zur Erinnerung an die Bereitschaft Abrahams (arabisch: Ibrahim), seinen Sohn zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen.
 
Zur Feier des Tages kamen nach Medienberichten hunderte Gefangene auf freien Fuß.
 
 
Layla Abdel Razik:
 
“Wir danken Gott für das alles und hoffen, dass wir das Ziel der Revolution erreichen. Beim nächsten Fest haben wir alles im Kasten, hoffentlich.“ 
 
 
Mahmoud Abdel Moniem:
 
“Bisher waren wir beim Feiern immer von Sicherheitskräften umringt – nicht zu unserem Schutz, sondern für den Fall, dass jemand etwas  Unzulässiges sagt. Dieses Jahr ist das anders.”
 
 
Ein spannendes Jahr. Eine erste Machtprobe der bisher politisch bedeutungslosen Muslimbrüder mit dem regierenden Militärrat steht in knapp zwei Wochen an: Der Rat will vor der Wahl Ende November Verfassungsgrundsätze festzurren. Die Muslimbrüder sind dagegen und drohen, eine Million Anhänger zu mobilisieren.
 
 
 
 
mit Reuters, AP, dpa