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FARC hält an Waffen fest

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FARC hält an Waffen fest

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Auch nach dem Tod ihres Anführers Alfonso Cano will die Rebellentruppe “Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens” (FARC) den bewaffneten Kampf fortsetzen. Die FARC besteht aus bis zu 9000 Kämpfern. Eine Entwaffnung werde nicht für Frieden in Kolumbien sorgen, hieß es in einer Erklärung. Stattdessen müssten „die Ursachen, die zu dem Aufstand geführt haben”, beseitigt werden. Cano hatte dieb Farc seit gut drei Jahren angeführt.

Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos hatte den Tod des Chefs des marxistischen Extremisten-Organisation bekannt gegeben. Cano – geboren als Guillermo León Sáenz Vargas – war am Freitag bei einem Bombenangriff in einer entlegenen Bergregion im Südwesten des Landes getötet worden – laut Staatschef Santos….

“….eine Operation, die auf den 15. Oktober begann. Die Informationen haben verschiedene Quellen geliefert, in Zusammenarbeit mit Menschen innerhalb FARC.”

Er warnte die Rebellen: “Gebt die Waffen auf, sonst endet ihr entweder in einem Gefängnis oder in einem Grab.”

Die FARC-Rebellen kämpfen seit 1964 gegen den Staat, die Opfer gehen in die Zehntausende. Dieser Kampf sei aber kaum noch politisch motiviert, so Kritiker, sondern eng mit Drogenhandel, Mord, Geiselnahme und Lösegelderpressung verbunden.

mit dpa, afp, Reuters