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Islamische Welt begeht Opferfest

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Islamische Welt begeht Opferfest

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In der islamischen Welt hat das wichtigste Fest des Jahres begonnen. In Mekka feierten zweieinhalb Millionen Gläubige aus mehr als 180 Ländern den Höhepunkt ihrer Pilgerfahrt, der Hadsch. Nach den traditionellen Gebeten am Berg Arafat legten die Gläubigen die gefährlichste Strecke ihres fünftägigen Aufenthalts zurück, um am Sonntag zur symbolischen Steinigung des Teufels zu gelangen. Wegen des Gedränges auf der Brücke bei Mina waren zuletzt 2006 bei einer Massenpanik mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen begingen auch die Gläubigen in Pakistan das Opferfest. Das Eid al-Adha ist für weltweit 1,5 Milliarden Muslime der wichtigste Feiertag im Islam. Im Irak begingen einen Tag nach den Sunniten auch die Schiiten den ersten Tag des Eid al-Adha. Die diesjährige Hadsch verlief bislang ohne größere Zwischenfälle. Das Opferfest erinnert an Abraham. Dazu gehört auch das rituelle Opfern eines Tieres oder eines Stückes Fleisch. Mit diesem Brauch werfen die Daheimgebliebenen auch ein spirituelles Band zu den Mekka-Pilgern.