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Bald Wohnungen für Balkan-Flüchtlinge?

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Bald Wohnungen für Balkan-Flüchtlinge?

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Fast 600 Millionen Euro werden gebraucht, aber in Belgrad haben sich vier Balkanstaaten immerhin darauf geeinigt, das Problem von zehntausenden von Flüchtlingen gemeinsam zu lösen.

Die Außenminister von Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro wollen Wohnungen für mehr als 70 000 Menschen sicherstellen, die noch immer in Behelfsunterkünften untergebracht sind.

Sven Alkalaj, der Außenminister von Bosnien-Herzegowina, erklärte, es sei eine moralische, menschliche und politische Aufgabe, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Und diese Menschen sollten selbst entscheiden, ob sie in ihre vorherige Heimat zurückkehren wollten oder ob sie sich dort, wo sie jetzt leben, eine Zukunft aufbauen wollten.

Etwa 200.000 Menschen sind während der Kriege in den 90er Jahren geflohen. Nach Angaben der UNO sind die Balkanstaaten bis heute Flüchtlings-Krisengebiet. Jetzt sollen die letzten Lager innerhalb der nächsten fünf Jahre geschlossen werden.