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Weitere Runde im Kampf gegen die Schuldenkrise

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Weitere Runde im Kampf gegen die Finanzkrise: Viele Details zum geplanten Schuldenschnitt für Griechenland sind ungelöst. Sie stehen im Mittelpunkt des heutigen Treffens der EU-Finanzminister in Brüssel. Doch auch die hohen Schulden Italiens bereiten Sorge, wie die Finanzministerin Österreichs, Maria Fekter, betonte: “Italien weiß selbst, dass in Hinblick auf die Größe des Landes man nicht auf Hilfe von außen hoffen kann und daher diese ganz großen Anstrengungen, die derzeit in Italien unternommen werden.” Auf der Agenda des Treffens steht auch die umstrittene Steuer für Finanztransaktionen. Der schwedische Ressortchef Anders Borg lehnt sie ab: “Es gibt ein Glaubwürdigkeitsproblem, unter dem Europa leidet. Die Finanztransktionssteuer, über die hier gesprochen werden soll, bringt uns keinen Schritt weiter. Sie würde das Wachstum in Europa mindern und die Kreditkosten für verschuldete Länder erhöhen.” Italiens Finanzminister Giulio Tremonti kehrte nach Rom zurück, wo er an der Abstimmung des Parlaments über den Rechenschaftsbericht 2010 teilnimmt. “Die Rendite für italienische Staatsanleihen ist in die Höhe geschossen. Ähnliche Zahlen hatten zu den Rettungsplänen für Irland, Griechenland und Portugal geführt. Die Verhandlungen über eine Lösung der Krise in der EU sind eng verbunden mit dem, was in den nächsten Stunden im italienischen Parlament geschehen wird”, so Euronews-Korrespondentin Raquel Garcia Alvarez.