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Präsidentschaftsbewerber zu Lügendetektortest bereit

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Präsidentschaftsbewerber zu Lügendetektortest bereit

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Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Hermann Cain hat Vorwürfe sexueller Belästigung kategorisch zurückgewiesen. Zugleich erklärte der 65-Jährige, er denke auf gar keinen Fall daran, aus dem Rennen auszusteigen.

“Natürlich bin ich bereit mich einem Lügendetektortest zu unterziehen. Ich glaube, dass der Charakter und die Integrität eines Präsidentschaftskandidaten unter dem Mikroskop untersucht werden sollten, aber mit Fakten, nicht Anschuldigungen”, erklärte Cain. DUR|00:00:10:00

Am Montag hatte Sharon Bialek als vierte Frau, Cain sexuelle Belästigung vorgeworfen. Er habe ihr vor 14 Jahren unter den Rock gegriffen und sie bedrängt. Damals war sie Angestellte des Gaststättenverbandes NRA, dessen Chef Cain seinerzeit war. Neben Bialek hat bisher nur eine weitere Anklägerin ihre Identität publik gemacht. Trotz der mehrfachen Vorwürfe liegt Cain im Vorwahlrennen Kopf an Kopf mit Mitt Romney, dem Ex-Gouverneur von Massachusetts.