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Syrische Regimegegner gespalten

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Syrische Regimegegner gespalten

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Syriens Regierungstruppen setzen ihre blutige

Offensive gegen Regimegegner unvermindert fort, wobei mindestens 20 Menschen ums Leben kamen..

Die meisten Toten gab es in den Protesthochburgen Homs und Hama.

Laut Aktivisten wurden auch in der südlichen Provinz Daraa mehrere Assad-Gegner getötet.

Trotz des gewaltsamen Vorgehens der Führung von Machthaber Baschar al-Assad bleibt die Demokratiebewegung gespalten.

So glaubt das in Syrien gegründete Nationale

Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel (NCC), an einen Dialog mit Assad.

Der aus dem Exil in Istanbul heraus agierende syrische Nationalrat (SNC) setzt sich dagegen für einen Sturz Assads ein.

Eine Delegation der Verhandlungsbereiten wurde in Kairo vor dem Gebäude der arabischen Liga von Landsleuten der anderen Oppositionsfraktion mit Eiern beworfen. Sie warfen der Delegation vor, nicht für alle Syrer zu sprechen und unterstellten eine Nähe zu Assad.

Einer der Protestierer erklärt Reportern die Differenzen so:

“Jene, die da Eier werfen, glauben, dass die im Lande agierende Opposition mit dem Regime verhandelt und damit dessen Weiterleben ermöglicht. Und all das führt zu noch mehr Blutvergießen in Syrien.

Darum versuchen die anderen, den Dialog zu stoppen. Sie wollen die syrische Sache vor die Vereinten Nationen bringen, um internationalen Schutz zu bekomme, z.B. auch eine Flugvérbotszone. “

Die Gegner des Dialogs verlangen einen Einsatz der internationen Gemeinschaft wie zuletzt in Libyen geschehen