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IWF warnt Italien vor politischer Instabilität

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IWF warnt Italien vor politischer Instabilität

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Die Börse in Mailand reagierte positiv auf Spekulationen, dass der ehemalige EU-Kommissar Mario Monti die Nachfolge von Ministerpräsident Berlusconi antreten könnte.

Die Lage am italienischen Anleihemarkt entspannte sich deutlich. Die Rendite zehnjährige Staatsanleihen lag weit unter dem Rekordwert von 7,4 Prozent, auf den sie am Mittwoch gestiegen war.

IWF-Chefin Christine Lagarde warnte derweil vor politischer Unsicherheit in der Eurozone: “Politische Stabilität ist in Griechenland ebenso erforderlich wie in Italien. Es gibt Gerüchte, Anspielungen, Unsicherheiten, Erwartungen, aber niemand ist sich darüber im Klaren, wer die politische Führung übernehmen wird. Diese Unsicherheit setzt sich an den Märkten fort. Politische Klarheit dagegen schafft Stabilität.”

Ähnliche Forderungen stellte die Europäische Kommission. Aus Brüssel gab es aber auch gute Nachrichten für Italien. Laut dem Herbstgutachten der Kommission wird das italienische Haushaltsdefizit von derzeit 4 Prozent des Bruttoinlandprodukts im kommenden Jahr auf unter 3 Prozent sinken.