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Debatte der republikanischen Bewerber zur Außenpolitik

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Debatte der republikanischen Bewerber zur Außenpolitik

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Im Südstaat South Carolina haben sich die acht Bewerber für die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner in einer Debatte zu ihren außenpolitischen Absichten geäußert. Einer wird 2012 gegen Barack Obama antreten.

Der in einigen Umfragen beliebteste, ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney verspricht dafür zu sorgen, dass der Iran keine Atombombe baut.

In bestimmten Umfragen momentan an zweiter Stelle auf der Beliebtheitskala ist Newt Gingrich.

“Jeder Einzelne von uns ist besser als Barack Obama”, erklärt Gingrich.

Michele Bachman, Abgeordnete im Repräsentantenhaus aus dem Staat Minnesota, warnt vor einem “weltweiten Nuklearkrieg gegen Israel” und gibt an, sie sei für die Wiedereinführung des Waterboardings als Verhörmethode bei Terrorverdächtigen.

Ex-Pizzakettenbesitzer und Self-Made-Man Herman Cain, dem Belästigungsvorwürfe ehemaliger weiblicher Angestellter nicht viel ausmachen konnten, liegt nach einer CBS-Umfrage sogar an erster Stelle und auch er ist für Waterboarding.

Und der Gouverneur von Texas, Rick Perry, würde als erstes amerikanische Entwicklungshilfe für Staaten wie Pakistan streichen. Perry muss Punkte machen, denn seit seinem Aussetzer bei der vorherigen Debatte laufen ihm die Sponsoren davon. Damals konnte er sich nicht mehr an die drei Ministerien erinnern, die er abschaffen würde.