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Medwedew will nicht Merkel heißen

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Medwedew will nicht Merkel heißen

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Für die Fotografen wird gelächelt, doch beim asiatisch-pazifischen Wirtschaftsforum (APEC) auf Hawaii ging es einmal mehr um einen der Hauptstreitpunkte zwischen den USA und China: den Wechselkurs des chinesischen Yuan, den Washington als unterbewertet ansieht. Einigen konnten sich US-Präsident Barack Obama und sein chinesischer Amtskollege Hu Jintao nicht.

Mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew war die Atmosphäre für US-Präsident Barack Obama etwas harmonischer: Beide wollen eine gemeinsame Haltung zur iranischen Atompolitik zu finden.

Der russische Präsident lobte am Rande des APEC Gipfels vor Unternehmern und führenden Wirtschaftsvertretern die Bemühungen der europäischen Länder, den Euro zu retten.

Hier war er auch zu Späßen aufgelegt: “Bin ich froh, dass ich Medwedew heiße und nicht Merkel oder Sarkozy. Gott sei Dank bin ich nicht Merkel oder Sarkozy, denn ihr Job ist zur Zeit so viel schwieriger als der meine.”

Demonstranten in Honolulu erklärten, die Vertreter der APEC-Staaten seien nicht willkommen. Die aggressive Handelspolitik der APEC habe dem asiatisch-pazifischen Raum nur Unglück gebracht. Auch die Strände Hawaiis wurden als publikumswirksamer Hintergrund für die Proteste genutzt.