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Spanische Sozialisten chancenlos bei der Wahl

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Spanische Sozialisten chancenlos bei der Wahl

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Eine Woche vor der Parlamentswahl in Spanien haben die Indignados, die Empörten, bei einer Demonstration ihre Unzufriedenheit mit Politikern und Politik ausgedrückt. Unter dem Motto “Wir brauchen ein neues Modell, jetzt” protestierten Hunderte Indignados auf dem zentralen Platz Puerta del Sol in Madrid.

Der konservativen Partei PP wird eine absolute Mehrheit vorhergesagt. Unter dem Druck der Krise und hoher Arbeitslosigkeit können die regierenden Sozialisten, die PSOE, nur mit höchstens 30 Prozent rechnen.

Für die Sozialisten tritt der ehemalige Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba an. Für die Konservativen geht Oppositionsführer Mariano Rajoy ins Rennen.

Der konservative Spitzenkandidat Rajoy wirft seinem Widersacher vor, für die Rekord-Arbeitslosenzahl von fünf Millionen Menschen mitverantwortlich zu sein.

Rubalcaba, der sich nun quasi chancenlos der Wahl stellt, kritisiert die vagen Pläne der Konservativen, die erst recht keine Ahnung davon hätten, wie Spanien aus der Krise geführt werden könne.

Rekordarbeitslosigkeit und Schuldenprobleme hatten Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero in einer innenpolitischen Krise dazu gezwungen, Parlamentswahlen für den 20. November anzusetzen.