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Auf den Tag genau vor 91 Jahren: Völkerbund für den Frieden

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Auf den Tag genau vor 91 Jahren: Völkerbund für den Frieden

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Am 15. November 1920 findet die erste Vollversammlung des Völkerbundes mit Vertretern aus 42 Staaten in Genf statt. Der Völkerbund, der auch Genfer Liga genannt wurde, war nach der Unterzeichnung der Versailler Verträge 1919 gegründet worden und sollte nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) den Frieden sicherstellen. Amtssprachen der Organisation waren Englisch, Französisch und Spanisch. Die beteiligten Staaten verpflichteten sich, im Falle eines Angriffs eines Mitglieds dieses gemeinsam zu verteidigen. Doch tatsächlich erwies sich der Völkerbund als unfähig, die kommenden Konflikte zu vermeiden: der spanische Bürgerkrieg und den Zweiten Weltkrieg. 1946 wurde der Völkerbund aufgelöst – und dann durch die Vereinten Nationen, die UNO, ersetzt.
Ironie der Geschichte: US-Präsident Woodrow Wilson war an der Gründung des Völkerbundes beteiligt und erhielt dafür den Friedensnobelpreis. Schließlich scheiterte der Völkerbund jedoch vor allem daran, dass die USA kein Mitglied waren, weil es Woodrow Wilson nicht geschafft hatte, den Beitritt vom US-Kongress ratifizieren zu lassen.

Auch an einem 15. November: Elvis Presley spielt in seinem ersten Film mit “Love Me Tender” (1956), Aufstand von Kronstadt (Brasov) in Rumänien mit Protesten gegen Machthaber Ceausescu (1987), Bei Explosionen in Synagogen in Istanbul werden 24 Menschen getötet (2003)

Am 15. November geboren: Petula Clark (1932), Wolf Biermann (1936), Daniel Barenboim (1942), Joy Fleming (1944), Anni-Frid “Frida” Lyngstad (1945), Bill Richardson (1947), Susanne Fröhlich (1962), François Ozon (1967), Virginie Ledoyen (1976), Laura Smet (1983)