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Börse: Hohe Erwartungen an Monti

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Börse: Hohe Erwartungen an Monti

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Ein neuer Regierungschef in Italien hat an den Finanzmärkten für einen optimistischen Wochenstart gesorgt. Der DAX in Frankfurt legte zu. In Mailand der gleiche optimitische Trend.

Auch an den Börsen in Asien verbuchten die Papiere überwiegend Gewinne. Positiven Einfluss hatten zudem der Regierungswechsel in Griechenland sowie die guten Konjunkturdaten aus den USA und Japan.

Am Vorabend war Mario Monti mit der Regierungsbildung in Italien beauftragt worden. Die EU begrüßte den Schritt. In Brüssel hatte sich Monti von den 90er Jahren an als erfolgreicher Wettbewerbskommissar einen Namen gemacht. Sein Spitzname: Der italienische Preuße. Vor dem Wirtschaftsfachmann liegt eine Mammutaufgabe: Italien aus dem Schuldensumpf ziehen. Das Land weist nach Griechenland den höchsten Defizitstand in der EU auf.

Samstagabend war Vorgänger Silvio Berlusconi wie angekündigt zurückgetreten. Zuvor hatte das Abgeordnetenhaus das von der EU geforderte Sparpaket durchgewunken. Von dem Schritt hatte Berlusconi sein Ausscheiden abhängig gemacht.