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Explosion war Attentat auf iranischen Raketenexperten

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Explosion war Attentat auf iranischen Raketenexperten

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Bei der Explosion in einer Kaserne der iranischen Revolutionsgarden, bei der am Samstag ein führender Raketenexperte und 16 Soldaten getötet worden waren, handelt es sich offenbar um einen Anschlag des israelischen Geheimdienstes. Dies bestätigten Geheimdienstkreise dem US-Nachrichtenmagazin TIME. Die iranische Version eines Explosionsunglücks sei “nicht glaubhaft”.

Erfolgreiche Geheimdienstaktionen, die das iranische Atomprogramm sabotierten, machten vielleicht die von Israel im Zusammenhang mit dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde geforderten militärischen Aktionen überflüssig. Ein möglicher Angriff auf den Iran sorgt in der EU für Meinungsverschiedenheiten.

“Der Bericht hat bestätigt, was wir immer gesagt haben: der Iran hat ein Atomwaffenprogramm, seine Aktivitäten stehen nicht im Einklang mit einer rein friedlichen Entwicklung der Atomenergie. Wir setzen uns nicht für militärische Aktionen ein, aber gleichzeitig sagen wir, alle Optionen müssen auf den Tisch”, erklärte der britische Außenminister William Hague.

Die iranischen Raketensysteme des Typs “Schihab” und “Silsal” sollen nach westlichen Angaben als Trägersysteme für Atomwaffen genutzt werden. Israel aber auch Deutschland liegen in der Reichweite dieser Raketen.