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Weichen für Handelsabkommen von Pazifik-Staaten gestellt

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Weichen für Handelsabkommen von Pazifik-Staaten gestellt

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Zum APEC-Gipfelende in Honolulu hat US-Präsident Barack Obama China erneut zu mehr Fairness in Sachen Handel und Währung aufgefordert. Vor den Mitgliedern der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft drängte er Peking, den chinesischen Yuan aufzuwerten. Washington wirft Peking vor, die Währung künstlich niedrig zu halten, um sich Wettbewerbsvorteile im Exportgeschäft zu sichern.

Es gebe zahlreiche Export-Unternehmen in China, die von dem aktuellen System profitierten, erklärte Obama. Es zu ändern, sei politisch schwierig durchzusetzen. Doch den USA und anderen Staaten reiche es.

Ein Bündnis über eine Freihandelszone im asiatisch-pazifischen Raum soll helfen, Chinas Einfluss zu begrenzen. Die USA einigten sich mit acht Staaten auf Grundzüge eines entsprechenden Abkommens. Zuletzt zeigten auch Japan, Mexiko und Kanada Interesse, dem Club beizutreten.

Im APEC-Raum mit 21 Staaten lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung. Er erzielt etwa 60 Prozent des Welteinkommens.