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Chinesischer Dissident Ai Weiwei gibt nicht auf

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Chinesischer Dissident Ai Weiwei gibt nicht auf

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Mit einem Kinderlied hat sich der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei bei einem Spender bedankt.

Die chinesischen Behörden fordern von ihm Steuer- und Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 1,7 Millionen Euro. Weiwei überwies rund 900.000 Euro auf ein Sonderkonto als Kaution.

Der 54-Jährige kann jetzt Einspruch einlegen gegen die Forderungen. Er macht sich jedoch nicht allzu große Hoffnungen. Weiwei zufolge versucht die chinesische Regierung ihn zum Schweigen zu bringen. Er kritisierte wiederholt die mangelnde Rechtsstaatlichkeit in China.

Die Kaution konnte er dank der Spenden von Zehntausenden Unterstützern aufbringen. Einige überwiesen Geld auf sein Konto, andere warfen Bargeld einfach über die Mauer auf sein Grundstück.

Der Künstler will seinen Fans das Geld so bald wie möglich zurückzahlen, weil er sonst auch noch wegen illegalen Spendensammelns belangt werden könnte.

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Mit einem Kinderlied hat sich der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei bei einem Spender bedankt.

Die chinesischen Behörden fordern von ihm Steuer- und Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 1,7 Millionen Euro. Weiwei überwies rund 900.000 Euro auf ein Sonderkonto als Kaution.

00.16 Geld

Der 54-Jährige kann jetzt Einspruch einlegen gegen die Forderungen. Er macht sich jedoch nicht allzu große Hoffnungen. Weiwei zufolge versucht die chinesische Regierung ihn zum Schweigen zu bringen. Er kritisierte wiederholt die mangelnde Rechtsstaatlichkeit in China.

Die Kaution konnte er dank der Spenden von Zehntausenden Unterstützern aufbringen. Einige überwiesen Geld auf sein Konto, andere warfen Bargeld einfach über die Mauer auf sein Grundstück.

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Der Künstler will seinen Fans das Geld so bald wie möglich zurückzahlen, weil er sonst auch noch wegen illegalen Spendensammelns belangt werden könnte.

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