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Italien: Gespräche zur Regierungsbildung beendet

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Italien: Gespräche zur Regierungsbildung beendet

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Der designierte italienische Ministerpräsident Mario Monti hat seine zweitägigen Gespräche zur Regierungsbildung abgeschlossen. Am Mittwoch morgen wird er Staatspräsident Giorgio Napolitano über das Ergebnis der Konsultationen informieren. “Natürlich kann ich jetzt noch nicht vorhersagen, was genau ich dem Präsidenten der Republik sagen werde”, meinte er bei einer Pressekonferenz am Dienstag abend. “Aber ich möchte schon jetzt versichern, dass ich mit Gelassenheit in die Zukunft sehe, und mit großem Vertrauen in die Fähigkeit meines Landes, einen Weg aus dieser schwierigen Phase zu finden.”

Monti kann seine Regierung auf eine breite Basis stellen: Die beiden größten Parteien des Landes, Berlusconis PdL und die linke PD, sicherten Monti ebenso ihre Unterstützung zu wie die Sozialpartner. Unklar ist noch, ob Monti sein Kabinett tatsächlich, wie zunächst angekündigt, nur aus Experten zusammensetzt. PdL und PD sind dafür – denn wie es in Rom hieß, wolle keine Partei für die Opfer verantwortlich gemacht werden, die Montis Regierung den Italienern abverlangen werde.