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Proteste gegen Stellenabbau bei Peugeot Citroën

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Proteste gegen Stellenabbau bei Peugeot Citroën

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Vor der Hauptverwaltung von Peugeot Citroën in Paris haben etwa einhundert Beschäftigte gegen geplante Stellenstreichungen protestiert. Der französische Autobauer will im kommenden Jahr in seinem Heimatmarkt mehr als 4000 Arbeitsplätze abbauen. Das wurde aus Gewerkschaftskreisen am Rande einer Gesamtbetriebsratssitzung bekannt.

Die Betroffenen sind beunruhigt. Es sei nicht nur eine Folge der Krise, meint ein Mitarbeiter. Peugeot wolle wie schon Renault seine Autos künftig im Ausland fertigen. Langfristig könnten nur 20 Prozent der Produktion in Frankreich übrig bleiben.

Besonders betroffen sind die Bereiche Forschung und Entwicklung. Bereits im Oktober hatte der Konzern die Streichung von 6000 Stellen in Europa angekündigt. Die Gewerkschaften sprachen von einer bedauernswerten Entscheidung angesichts hoher Managergehälter und Dividenden.