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Schwieriger Neustart für Papademos

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Schwieriger Neustart für Papademos

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Für viele Griechen ist es ein Déjà-vu. Zeitungen bezeichneten den neuen Ministerpräsidenten als “Schreibtisch-Vollstrecker”. Seine am Vortag vorgestellten Sparmaßnahmen seien von der Vorgängerregierung kopiert.

Lucas Papademos hatte erklärt: Es gibt für Griechenland keine Alternative zur Eurozone. Ziel der neuen Regierung ist, die nächste Tranche der internationalen Finanzhilfe in Höhe von acht Milliarden Euro zu bekommen. Papademos kündigte strukturelle Reformen an, über die es morgen eine Abstimmung im Parlament gibt. Die Parteien, die die Übergangsregierung unterstützen, haben eine klare Mehrheit. Aus dem konservativen Lager regte sich jedoch bereits Widerstand gegen darüber hinausgehende Maßnahmen.

Die Stimmung auf den Straßen in Athen schwankte am Tag nach der Rede Papademos’ zwischen verhaltenem Optimismus und skeptischer Ernüchterung.