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EU-Kommission über Krise alarmiert

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EU-Kommission über Krise alarmiert

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Die europäische Schuldenkrise spitzt sich zu. Selbst die Länder, die bisher als solide galten – Frankreich, Belgien oder die Niederlande -, bekommen das Misstrauen der Finanzmärkte zu spüren.

Die Europäische Kommission zeigt sich alarmiert. Kommissions-Präsident Jose Manuel Barroso sprach von einer systemischen Krise. Größere Integration, eine Wirtschaftsregierung seien notwendig, vor allem in der Eurozone. Die Krise habe Schwächen offenbart, was ihre Überwachung, Abwendung sowie die Entscheidungen anbelange, die getroffen worden seien. Auch sprach sich Barroso für sogenannte Stabilitätsbonds der Euroländer aus. Umstritten blieb im Parlament allerdings, wie eine Wirtschaftsregierung für Europa aussehen soll. “Fast die gesamte Euro-Zone, auch Belgien, Österreich, Finland, Frankreich und Italien, müssen höhere Zinsen zahlen”, so Janis Emmanouilidis, Experte vom Europäischen Politikzentrum in Brüssel. “Weil die Krise den Kern der Euro-Zone erreicht hat, sind Barroso und andere Politiker Europas genötigt, noch entschiedenere Maßnahmen zu fordern.”