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Gewalt in Syrien geht ungebrochen weiter

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Gewalt in Syrien geht ungebrochen weiter

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Die Gewalt in Syrien geht ungebrochen weiter. Alleine zu Beginn der Woche wurden bei Auseinandersetzungen laut Opposition fast siebzig Menschen getötet. Der UNO zufolge sind es seit Beginn der Proteste im März weit über dreitausend Tote. Desertierte Soldaten griffen jetzt am Rande von Damaskus eine Anlage eines Militärgeheimdienstes an.

Die Türkei bricht nun endgültig mit den Machthabern im benachbarten Syrien. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan fand harte Worte für das Regime unter Staatspräsident Baschar Assad, den er unter anderem einen Täuscher nannte.

Er wolle Assad daran erinnern, sagt Erdogan, dass sich Zukunft nicht auf dem Blut Unterdrückter gründen lasse. Solche Anführer seien vor der Geschichte Anführer, die sich von Blut ernährten.

Selbst in Moskau werden jetzt Vertreter der syrischen Opposition empfangen. Russland ist bislang noch ein wichtiger Unterstützer Syriens, zum Beispiel im Weltsicherheitsrat. Zusammen mit China hat es dort eine Verurteilung der Gewalt in Syrien verhindert.