Eilmeldung

Eilmeldung

Movember - Welchen Bart trägt der Mann?

Sie lesen gerade:

Movember - Welchen Bart trägt der Mann?

Schriftgrösse Aa Aa

Im November lassen sich die Männer Bärte wachsen – manche tun dies alle Jahre wieder, andere machen zum ersten Mal mit – zum guten Zweck. Die Idee kommt aus Australien, dort hat Movember 2003 begonnen, den Bartwuchs als Aktion gegen Prostatakrebs einzusetzen.

Inzwischen hat die Bewegung nicht nur in den USA und Kanada Erfolg, sie hat Europa erreicht – und auch in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz sprießen Schnauzer und andere Moustaches für den guten Zweck. Selbst Frauen beteiligen sich mit aufgeklebten Bärten – und die Aktion ist inzwischen auch anderen Gesundheitsproblemen gewidmet – zum Beispiel Depression.

Hier sehen Sie einige Bart-Modelle, die die Movember-Bewegung ausprobiert hat – als Anregung… mit internationalen Beispielen. Welchem Bart-Vorbild wollen Sie folgen?

Chevron oder klassischer Schnauzer – stark und schnörkellos. Der ideale Bart für den Movember-Anfänger, das Paradebeispiel ist Tom Selleck (Foto), der Chevron-Bartträger par excellence.

Ungarischer Schnurrbart, Slawenhaken und auch Walroß-Bart – groß, buschig, den Mund bedeckend. Berühmte Träger dieser Variante: Janosch, Wolf Biermann, Luigi Colani, Lech Walesa und Josef Stalin (Foto).

Franz-Ferdinand-Bart – auf Englisch auch Handlebar – seiner Form nach: Lenker – genannt. Was Franz-Ferdinand, der Thronfolger von Österreich-Ungarn, anno 1890 für schick hielt, trägt der Baseball-Star Rollie Fingers noch heute – siehe Foto.

Hufeisen-Bart – der Name sagt alles. Der Wrestler Hulk Hogan (Foto) ist stolz auf ihn, und auch Ben Stiller hatte schon einen – im Film “Dodgeball”.

Fu-Manchu-Moustache – der Bart des Dr. Fu Manchu (Foto). Das böse Genie aus den Romanen von Sax Rohmer, das Christopher Lee im Film verkörpert, hat dem Bart seinen Namen gegeben.

Salvador-Dali-Schnauzer – seinen gezwirbelten Schnurrbart hielt der spanische Surrealist Salvador Dali (Foto) für ein Kleidungsstück. Wahrscheinlich hat er ihn beim spanischen Barockmaler Diego Velazquez abgeschaut, aber nur in entlehnter Form. Der Schnurrbart für Fortgeschrittene.

Chaplin-Bart -nach Charlie Chaplin (Foto) oder – ja leider, leider auch der berühmte Hitler-Bart – nur zwischen Nase und Mund. Außer Robert Mugabe in Simbabwe trägt den kaum noch einer…

Clark-Gable-Bart – ein sehr schmaler Oberlippenbart mit Platz zwischen Lippe und Bart… wie in den 50er Jahren Errol Flynn (Foto).