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Sechs palästinensische Aktivisten sind aus Protest mit einem Bus gefahren, der jüdischen Siedlern vorbehalten ist. Kurz vor ihrer Ankunft in Jerusalem wurden sie von der Polizei verhaftet.

Im Westjordanland benötigen Palästinenser eine spezielle Erlaubnis, um nach Jerusalem zu gelangen, während sich jüdische Siedler frei bewegen können.

Die palästinensischen Demonstranten wollten mit ihrer Aktion ein System verurteilen, dass ihrer Meinung nach dem der “Apartheid” gleicht. Ihre Vorbilder sind die “Freedom Riders”, die in den sechziger Jahren gegen die Rassentrennung in den USA protestierten.

Die Aktion wurde gefilmt und live im Internet übertragen. Die Aktivisten wollen damit die Aufmerksamkeit auf die Praktiken Israels lenken.

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