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Athen fehlen 60 Milliarden an Steuereinnahmen

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Athen fehlen 60 Milliarden an Steuereinnahmen

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Griechenland wartet derzeit darauf, 60 Milliarden Euro an nicht gezahlten Steuern einzutreiben. Dies geht aus einem Bericht der sogenannten Task-Force hervor, den ihr Chef Horst Reichenbach in Brüssel vorstellte. Die EU-Beratergruppe hilft den Behörden in Athen bei der Verbesserung des Steuersystems. “60 Milliarden Euro stehen aus, mit etwa der Hälfte davon sind Gerichtsverfahren verbunden”, so Reichenbach gegenüber Euronews. “In anderen Fällen fehlen Abmachungen. Nur acht Milliarden können sofort eingetrieben werden, was in den nächsten Monaten zu geschehen hat.” Die Reichenbach-Gruppe empfiehlt eine Vereinfachung des griechischen Steuersystems. Auch müssten große Zahler im Auge behalten werden. “Die Reformen lassen sich natürlich nicht innerhalb von Monaten durchführen, konkrete Ergebnisse sind zwischen 2011 und 2013 zu erwarten.” Die EU-Experten suchen beispielsweise nach Wegen, Geld zu besteuern, das griechische Steuerflüchtlinge in die Schweiz gebracht haben. Ein Steuerabkommen zwischen Griechenland und der Schweiz gibt es noch nicht.