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Auf den Tag genau vor 704 Jahren: Wilhelm Tell, eine tragische Geschichte

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Auf den Tag genau vor 704 Jahren: Wilhelm Tell, eine tragische Geschichte

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Am 18. November 1307: muss Wilhelm Tell das Leben seines Sohnes aufs Spiel setzen, um zu versuchen, sein eigenes Leben zu retten. Der Jäger aus dem Schweizer Ort Bürglen hatte sich in der Stadt Altdorf im Kanton Uri nicht vor dem auf einer Stange thronenden Hut des Habsburger Landvogts Hermann Gessler verbeugt. Wilhelm Tell wurde wegen Hochverrats verhaftet. Der Reichsvogt Gessler schlug, Tell jedoch vor, er könne der Todesstrafe entgehen, wenn er mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schiesse. Wilhelm Tell traf mit seinem Pfeil den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes Walter, doch er wurde in Ketten gelegt und sollte mit dem Boot nach Küssnacht ins Gefängnis gebracht werden. Während eines Sturms konnte Wilhelm Tell fliehen.
Um sich zu rächen, lauerte Wilhelm Tell dem Landvogt Hermann Gessler in derr Hohlen Gasse in Küssnacht auf und erschoss ihn mit einem Pfeil und verschwand.
Die Geschichte von Wilhelm Tell und dem Landvogt Gessler ist die Legende des bekanntesten Schweizer Freiheitskämpfers, ein Sinnbild für den Kampf gegen die Tyrannei. Friedrich Schiller hat sie zu einem Drama und Rossini zu einer Oper verarbeitet.
Im Schweizerischen Neuenburg ist Wilhelm Tell noch bis zum 12. Januar 2012 eine Ausstellung gewidmet – unter dem Titel “Tell, der Mörder” – “Tell, l’assassin…” http://www.mahn.ch/expo-tell-lassassin

Auch an einem 18. November: Der gerade verstorbene US-Schwergewichtsboxer Joe Frazier verteidigt seinen Weltmeistertitel gegen Bob Foster (1970), Mehr als 900 Anhänger der Sekte People Temples Christian Church töten sich im guyanischen Urwald (1978), Brand in der Londoner U-Bahn-Station King’s Cross mit 31 Toten (1987), Der Brite Terry Waite wird nach sechs Jahren Geiselhaft im Libanon freigelassen (1991)

Am 18. November geboren: Margaret Atwood (1939), Linda Evans (1942), Wolfgang Joop (1944), Amanda Lear (1946), Kim Wilde (1960), Owen Wilson (1968), Cindy aus Marzahn (1971)