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Kino trotz Krise auf dem Filmfestival von Thessaloniki

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Kino trotz Krise auf dem Filmfestival von Thessaloniki

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Die 52. Ausgabe des Filmfestivals von Thessaloniki fiel mitten in die griechische Finanz- und Regierungskrise. Der trüben Stimmung und den starken Budgetkürzungen zum Trotz, gelang es den Organisatoren dennoch, ein beachtliches Filmfest auf die Beine zu stellen, mit 150 Beiträgen aus über 53 Ländern. 15 Streifen zählte der Hauptwettbewerb. Prominenz aus Hollywood war nicht vertreten. Demitri Eipides, der vor zwei Jahren die Leitung des mit mehreren Millionen Euro verschuldeten Festivals übernahm, konzentrierte sich ganz bewusst aufs Wesentliche. Der Hauptpreis des Festivals, der goldene Alexander für den besten Film, ging an den russischen Beitrag “Porträt im Zwielicht” von Angelina Nikonova, der Spezialpreis der Jury, der Silberne Alexander, an den tschechischen Film “Achtzig Briefe” von Václav Kadrnka. Mit dem Alexander in Bronze wurde das lateinamerikanische Doku-Drama “Porfirio” von Alejandro Landes ausgezeichnet.