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Atomstreit: IAEA übt Druck auf Iran aus - der übt israelische Attacke

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Atomstreit: IAEA übt Druck auf Iran aus - der übt israelische Attacke

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Die Zeit läuft für den Iran: Bis Anfang März hat das Land Zeit, offene Fragen im Atomstreit zu beantworten. In einer Iran-Resolution setzte der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA diese Frist.

Der Rat sei “zutiefst und zunehmend besorgt” über Irans vermutetes Atomwaffenprogramm, heißt es in der Resolution. Für den Text stimmten 32 der 35 Ratsmitglieder, dagegen waren nur Kuba und Ecuador.

Zusätzlich bekräftigte das Weiße Haus die Entschlossenheit der USA, iranische Atomwaffen zu verhindern.

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle drohte mit neuen Sanktionen, sollten “ernsthafte Verhandlungen über das Atomprogramm Irans weiterhin ausbleiben.”

Im jüngsten IAEA-Bericht wird dem Iran vorgeworfen, mindestens bis 2010 an der Entwicklung eines atomaren Sprengkörpers gearbeitet zu haben.

Noch verzichtet die IAEA auf ihr schärfstes Mittel, den Fall an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen. Dessen Vetomächte Russland und China hatten wiederholt neue Sanktionen gegen den Iran abgelehnt.

Der Iran reagierte auf den internationalen Druck mit einer Militärübung – das Thema: ein israelischer Luftangriff auf iranische Atomanlagen.

Mitte der Woche hatten sich Pro-Atom-Aktivisten zu einer Menschenkette zum Schutz der Atomanlage in Isfahan versammelt.

mit Reuters, AP, afp