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Russland, Weißrussland und Kasachstan gründen Eurasische Wirtschaftsunion


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Russland, Weißrussland und Kasachstan gründen Eurasische Wirtschaftsunion

Im Kreml in Moskau haben die Präsidenten von Russland, Weißrussland und Kasachstan, Dmitri Medwedew, Alexander Lukaschenko und Nursultan Nasarbajew, ein Grundsatzabkommen zur Gründung einer Eurasischen Wirtschaftsunion unterzeichnet. Die Gemeinschaft soll bis 2015 gegründet werden. Bereits 2012 soll eine überstaatliche Kommission ihre Arbeit aufnehmen. “Wir haben ein Abkommen zur Gründung der Eurasischen Kommission unterzeichnet”, erläuterte Medwedew, “eine Erklärung zur eurasischen Wirtschaftsintegration und -regulation und damit haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Eurasischen Wirtschaftsunion getan, die die Zukunft unserer Länder bestimmen wird.”

Auch der kasachische Präsident Nasarbajew zeigte sich zuversichtlich. “Mit der Gründung dieser Organisation wollen wir sicherstellen, dass es sich um eine echte Union handelt”, sagte er, “die größte und attraktivste in der postsowjetischen Welt, der auch die Nachbarländer beitreten.”

Parallelen zur EU sind unübersehbar – und doch soll die Eurasische Wirtschaftsunion sich deutlich abheben. So sagte Medwedew etwa, man sei zwar offen für neue Länder, wolle aber nicht den Fehler der EU wiederholen, die bei ihren Erweiterungsrunden allzu oft die Katze im Sack gekauft habe.

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