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Libyen sagt faires Verfahren für Gaddafi-Sohn zu

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Libyen sagt faires Verfahren für Gaddafi-Sohn zu

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Nach der Festnahme von Gaddafi-Sohn Saif al-Islam haben unter anderem die EU und Menschenrechtler ein faires Verfahren für den 39jährigen, sowie eine Zusammenarbeit Libyens mit dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gefordert. Dort soll sich der Gaddafi-Sohn nach dem Willen von EU und Tribunal verantworten. Libyens Ministerpräsident Abdulrahim Al-Kib lehnte eine Auslieferung Saifs allerdings ab, der Gaddafi-Spross müsse in Libyen vor Gericht, so der Regierungschef. Gleichzeitig sagte Al-Kib aber ein faires Verfahren zu.

“Er wird wie bisher schon als Mensch und mit Respekt behandelt werden. Er kommt vor Gericht in einem gerechten und anständigen Verfahren.”

In Tripolis feierten die Menschen die Nachricht von der Festnahme Saifs. Die überwiegende Mehrheit von ihnen sprach sich dafür aus, Saif in Libyen den Prozess zu machen und nicht vor dem Haager Tribunal. In der kommenden Woche will der Chefankläger des Strafgerichtshofes, Luis Moreno-Ocampo, nach Libyen reisen, um mit dem Übergangsrat den genauen Ablauf eines Prozesses zu besprechen.