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Assad: "Ich werde kämpfen und sterben"

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Assad: "Ich werde kämpfen und sterben"

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In Syrien eskaliert der Konflikt weiter. In Damaskus wurde nach Oppositionsangaben am Wochenende erstmals ein Gebäude der regierenden Baath-Partei mit Granaten angegriffen. Präsident Baschar al-Assad ließ das Ultimatum der Arabischen Liga verstreichen. In einem Interview mit der “Sunday Times” machte der syrische Präsident deutlich, dass sich Damaskus nicht dem Druck aus dem Ausland beugen werde. Im Falle einer ausländischen Intervention werde er “kämpfen und sterben”.

Außenminister Walid al-Muallem warnte die Arabische Liga vor übereilten Schritten: “Im Friedensplan der Arabischen Liga heißt es, die Liga besitze das Recht zu handeln. Dies verletzt unsere Souveränität und unsere Rechtsordnung. Das ist beispiellos: eine Regionalorganisation handelt gegen die Interessen eines ihrer Mitglieder”, beschwert sich al-Muallem.

Die Arabische Liga wies die syrische Forderung zurück, ihren Plan zur Entsendung von 500 arabischen Beobachtern zum Schutz der Zivilbevölkerung in Syrien zu überarbeiten. Eine Änderung würde “das Wesen der Mission radikal verändern”, hieß es von Seiten der Liga.