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Nach der Wahl: Ganz Madrid eine Baustelle

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Nach der Wahl: Ganz Madrid eine Baustelle

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Nach der Wahl erhoffen sich Arbeitslose in Spanien eine Wende auf dem Arbeitsmarkt. Einer von fünf Spaniern ist erwerbslos. Für ausländische Arbeitskräfte aus Südamerika, Osteuropa oder Afrika ist die Lage seit Jahren besonders düster. Sie stehen täglich Schlange, um einen Gelegenheitsjob abzugreifen. Carlos aus Bolivien gab zu Bedenken: Man werde nun sehen, ob die neue Regierung eine bessere Politik mache, zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt. Es müssten mehr Kleinstunternehmen entstehen.

Spaniens führende Tageszeitung El País titelt: “Die Krise legt alle Macht in Rajoys Hände”. Für Chefredakteur Javier Moreno besteht nun dringender Handlungsbedarf, um Spaniens Wirtschaft neuen Schwung zu geben. Rajoy müsse nun die Ärmel hochkrempeln. Die Zeit dränge, wenn er wirklich das Land vor dem Abrutschen bewahren wolle, damit es langsam wieder auf die Beine komme, erklärte Moreno.

Bis zum 20. Dezember bleibt Spaniens Regierung jedoch eine Baustelle. So lange dauert es, bis der neue Ministerpräsident offiziell mit der Arbeit beginnen kann.