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Negativer Wochenstart an Europas Börsen

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Negativer Wochenstart an Europas Börsen

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Auf den Märkten sollte der klare Wahlsieg Vertrauen schaffen. Doch der negative Trend in Madrid setzte sich auch zum Wochenbeginn fort. Ob Madrid, Mailand oder Frankfurt – überall das gleiche Bild: Die Börsen rutschten im Laufe des Vormittags weiter in den Keller. Für Spanien wird es noch teurer, Geld an den Märkten zu leihen. Schwierige Vorzeichen für die PP trotz hohen Wahlsiegs, bremst der Börsenexperte José Ramón Pin die Erwartungen.

“Es ist relativ leicht, die öffentliche Verschuldung zu verringern, wie es EU und Märkte von uns erwarten. Dazu müssen Ausgaben gekürzt und höhere Steuern durchgesetzt werden. Dabei gleichzeitig die spanische Wirtschaft anzukurbeln, ist jedoch sehr schwierig.”

Die Wirtscahft in Spanien steht still. Das Wachstum im dritten Quartal betrug 0,0 Prozent. Für das Gesamtjahr werden in Spanien 0,8 Prozent erwartet. Dem Land droht die zweite Rezession in vier Jahren. Mit 21,5 Prozent hat es die höchste Arbeitslosenquote in der EU.