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Neue Hilfen für Athen noch nicht unter Dach und Fach

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Neue Hilfen für Athen noch nicht unter Dach und Fach

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Neue Milliardenhilfen für Griechenland sind auch nach dem Besuch des Ministerpräsidenten Lukas Papademos in Brüssel noch nicht unter Dach und Fach. Die Geldgeber, die Euro-Staaten, fordern schriftliche Zusagen von allen Spitzenpolitikern in Athen, dass die Sparpolitik auch in Zukunft fortgesetzt wird. Die Chefs der Regierungsparteien hätten ihre Zustimmung bereits damit ausgedrückt, dass sie die Ziele der Regierung bestätigt und dieser ihr Vertrauen ausgesprochen hätten, so Papademos in Brüssel. Der Chef der Konservativen, Antonis Samaras, weigert sich, mit seiner Unterschrift für die Einhaltung der Sparpolitik zu bürgen. Kommissionspäsident Jose Manuel Barroso plädierte für die Umsetzung der Reformen. Die Euro-Staaten haben die schriftliche Verpflichtung zur Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche in Höhe von acht Milliarden Euro gemacht. “Ohne diese Zusage kommt kein Geld aus Deutschland und ohne Deutschland geht nichts in Europa”, so der Analyst Zsolt Darvas. Unser Korrespondent Paul Hackett meint: “Die Spitzenpolitiker der EU zeigten sich erfreut über die Aussagen des griechischen Ministerpräsidenten. Doch Lukas Papademos benötigt die schriftliche Verpflichtung seiner Koalitionspartner, um Befürchtungen in der Euro-Zone auszuräumen, dass Griechenland keine Kehrtwende in seiner Sparpolitik macht.”